„3,0 Prozent Dividende“

Generalversammlung der Raiffeisenbank Aschberg eG zieht Schlussstrich unter Geschäftsjahr 2016

Die Raiffeisenbank Aschberg eG hat am 22.06.2017 auf der Generalversammlung auch bilanztechnisch einen Schlussstrich unter das für die Bank erfolgreich verlaufende Geschäftsjahr 2016 gezogen. Vorstand und Aufsichtsrat wurde einstimmig Entlastung erteilt. Mit einer Dividende in Höhe von 3,0 Prozent werden die 5930 Mitglieder am erwirtschafteten Bilanzgewinn beteiligt. Zudem werden die Rücklagen gestärkt.

Im Namen des Aufsichtsrats und des Vorstandes hieß Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Geißler zunächst die Teilnehmer der Generalversammlung herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt den Repräsentanten aus Politik, Vereinen und Verbund.

Zum Totengedenken an 55 verstorbene Mitglieder seit der letzten Generalversammlung wurde erinnert.

Vorstandsvorsitzender Josef Negele berichtete über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Allgemeinen und zur aktuellen Situation auf dem Bankenmarkt im Besonderen. Die anhaltende Niedrigzinsphase, steigende Regulatorik und Meldewesen, umfangreiche Fusionsarbeiten und zunehmende Kriminalität beschäftigten die Bank in 2016.

„Für unsere Geldanlage bei der EZB erhalten wir einen Zinssatz von Minus 0.4 %. So etwas ist noch nie dagewesen und stellt die Banken mit einem traditionellen Geschäftsmodell, wie es ihre Raiffeisenbank hat, vor eine große Herausforderung“, so Negele.

Nicht geplant waren die Automatensprengung in Kicklingen und der Raubüberfall in Holzheim. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Die Bank nahm diese Vorfälle zum Anlass um bestehende Sicherheitskonzepte weiter zu optimieren.

Trotz des beschriebenen Umfelds steht nach wie vor die Beratung der Kunden im Vordergrund. „Gerade in Zeiten der Niedrigzinsphase ist es wichtige verschiedene Anlageformen zu wählen, hierbei stehen wir unseren Kunden jederzeit zur Seite“, so Negele.

Anschließend berichtete Vorstandsmitglied Matthias Vogel über das insgesamt erfreulich verlaufende Geschäftsjahr 2016 und legte den Jahresabschluss 2016 vor. „Wesentliches Thema im Jahr 2016 war die Fusion mit der Raiffeisenbank Offingen eG. Sowohl die technische als auch die organisatorische Zusammenführung beider Häuser hat uns sehr beschäftigt“, so Vogel. Das Tagesgeschäft lief daneben weiter, das Kundenvolumen stieg um 4,3 Prozent auf 533 Millionen Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 7,16 Prozent auf 299 Millionen Euro. Die Kundekredite stiegen um 4,7 Prozent auf 147 Millionen Euro und die Einlagen um 2,6 Prozent auf 235 Millionen Euro.

An Spenden und Sponsoring hat die Raiffeisenbank Aschberg eG 2016 einen Betrag in Höhe von 32 TEUR ausgeschüttet.

„Dieses Geld kommt direkt Vereinen und Organisationen in unserem Geschäftsgebiet zu Gute. Wir wollen damit auch der Region selbst etwas zurückgeben aus den Erträgen, die ihre Genossenschaft erwirtschaftet“, berichtete Vogel.

Im Warengeschäft erzielte die Bank einen Jahresumsatz von 14,7 Mio. EUR. Geprägt war das Ergebnis von Marktpreisrückgängen bei den verschiedenen landwirtschaftlichen Produkten und dem Erweiterungsbau und Inbetriebnahme der Siloanlage.

Im Bericht über die gesetzliche Prüfung gab es keinerlei Beanstandungen. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden Lorenzia Eser, Thomas Demharter und Erwin Ehnle.

Der Bürgermeister der Gemeinde Glött, Fritz Käßmeyer, übermittelte die besten Grüße der Gemeinde. Er bedankte sich für die hervorragende und freundliche Arbeit der Mitarbeiter der Raiffeisenbank.

Abschließend lud die Raiffeisenbank Aschberg eG ihre Mitglieder zu einem gemeinsamen Abendessen ein, welches von der Glötter Blaskapelle musikalisch umrahmt wurde.

Bild von links: Thomas Geißler, Matthias Vogel, Lorenzia Eser, Thomas Demharter, Bernd Büttner (GVB), Josef Negele